5/06/2012

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Wenn man als blondes Mädchen nach Afrika reist, nach Tunesien, einem Staat, in dem die Händler als dreist und aufdringlich gelten, sollen dir Kamele angeboten werden und dich die Blicke der Einheimischen verfolgen. Nun, die Aufdringlichkeit der Verkäufer, welche sich allerdings ohne aggressiv oder beleidigend zu werden, abweisen ließen und die verfolgenden und staunenden Blicke der Menschen kann ich bestätigen. Die Religion, das Leben, die Normen und Werte,  das alles und diese Kultur hat mich von Anfang an überrollt und irgendwie in ihrer Art und Weise gefesselt. Was bei uns in Deutschland als gefährlich und heruntergekommen, unvorstellbar oder merkwürdig angesehen wird, ist dort ganz normal und gehört zum Alltag. Menschen, die auf der Autobahn Nüsse und Eidechsen verkaufen, verwahrloste und leerstehende Häuser, Müll an den Straßen, Glasscherben auf den Mauern, um vor Einbruch zu schützen, Kleinlaster mit offenen Türen, Leute, die bei diesem chaotischen Straßenverkehr ohne Helm oder jeglichen Schutz mit einer Zigarette im Mund Roller oder Quad fahren, das alles ist nichts Besonderes in Tunesien. Aber auch wunderschön gepflegte Grünanlagen, Palmen, Blumen, Olivenbäume, neue Wohnanlagen, Straßen und die schöne alte Medina dominieren das Stadtbild von Hammamet. 

Am Anfang unseres Urlaubs haben wir einen Ausflug in den Friguia Tierpark, der für seine weitläufigen, großen Gehege und seine Artenvielfalt bekannt ist, gemacht. Viele Gehege waren so angelegt, dass man von oben in sie hinein sehen konnte und die Hyänen, Löwen und Geparden gut beobachten konnte. Am meisten interessiert haben uns allerdings die Krokodile, welche wir allerdings nicht zu Gesicht bekamen, denn "crocodile is dead!" Naja blöd gelaufen aber dafür waren an dem Tag die beiden Deutschen, das blonde, weiße Mädchen und ihr Freund, die Hauptattraktion des Zoos. So etwas habe ich wirklich noch nie erlebt.. die kleinen Kinder zogen ihre Fotohandys aus den Hosentaschen, wenn wir an ihnen vorbeikamen und die lächelnden und freundlichen aber staunenden und überraschten Blicke hingen nur so an uns. Allerdings war es nicht unangenehm, womit ich eigentlich gerechnet habe, sondern die Leute haben einen angelacht und sich gefreut, ein Foto mit uns machen zu dürfen und haben dich gegrüßt, wenn man sich zufällig wieder begegnete. 
Am Ende des Tages haben wir also viele neue Eindrücke und Erlebnisse gewonnen, 
die ich mit Sicherheit nicht so schnell vergessen werde. 

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2 Comments:

Vanessa schreibt...

war auch schon dort, echt extrem aber trotzdem schön :)

Dini schreibt...

wow, richtig schöne bilder!
die zwei bilder mit dem löwe gefallen mir richtig gut :)
liebe grüße

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