11/26/2011

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Die Laute und Stimmen werden immer undeutlicher und leiser. Immer leiser.
Das einzige Geräusch, welches nicht verstummt, ist das Herzrasen, das Atmen, die Füße, wenn sie den Boden verlassen und wieder auftreten. Die Hände, die durch die Gebüsche streifen, auf der Suche nach halt. Die Augen auf der Suche nach etwas Bekanntem, 
doch die Blicke streifen bloß durch die Luft.
Vorbei an den Wegen, an den Häusern, den Bäumen und den Umrissen, welche sie umgeben.
So wie der kalte, beißende Wind.
Umhüllt von der Verwirrung, der Angst, der Trauer, Einsamkeit und Kälte.

Sie laufen und suchen mich. Sie sind stark. Sie kennen den Weg. 
Sie finden mich. Sie kennen mich. Sie werden mich halten und stützen.
Bis ich mich selber finde.
Bis ich mich selber kenne.

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